
Sachbuch
Carlo Zanda
Hermann Hesse, Seine Welt im Tessin – Freunde, Zeitgenossen und Weggefährten
Übersetzt von Gabriela Zehnder
Heute liegen sie auf dem Friedhof von St. Abbondio, zusammen mit Hermann Hesse, und Hermann Hesse wollte es so. In diesem Buch erzählen sie über ihn: der Wirt, der Pfarrer, die Nachbarin, Hugo Ball und der Gärtner, Bruno Walter und die Haushälterin, Emmy Hennigs und der Bürgermeister In 64 Texten entsteht ein Bild von Hermann Hesse aus den Zeugnissen seines nahen Umfeldes.
Andere Titel des Verlags bzw. der Autorin/des Autors
- Am Meer dieses Licht
- Blindgänger
- Brief an meinen Vater
- Cap Arcona 1927–1945. Märchenschiff und Massengrab
- Das Lied der Einsamkeit
- Der Boden unter den Füßen. Eine Fantasie
- Der Froschkönig
- Der Raum zwischen zwei Wörtern / L’espace entre deux mots
- Der Vogel zweifelt nicht am Ort, zu dem er fliegt
- Die Brille des Nissim Nachtgeist
- Die Schneckeninsel
- Die Vermengung
- Die schiere Wahrheit
- Elefanten im Garten
- Fern von hier
- Immer ist alles schön
- In der Fremde sprechen die Bäume arabisch
- Jeder Krüppel ein Superheld
- Meine weiße Stadt und ich. Das Bernbuch
- Mit Dir, Ima
- Nelkenblatt
- Paris 1959
- So weit die Stimme reicht / A portée de la voix
- Spiegelschrift
- Staatsräson
- Wenn die Nacht in Stücke fällt
- Wurzelstudien
- Zehn unbekümmerte Anarchistinnen
Verlagstexte
Mehr als vierzig Jahre, von 1919 bis zu seinem Tod im Jahr 1962, hat Hermann Hesse in Montagnola im Tessin gelebt – nach seiner Flucht aus Bern und seiner zweiten Ehe in der Casa Camuzzi, ab 1931 mit seiner dritten Frau Ninon in der Casa Rossa auf der "Collina d’Oro", dem "Goldenen Hügel".
Carlo Zanda stellt Leben und Werk, Welt und Alltag von Hermann Hesse in dieser Zeit mit Hilfe von Porträts, Dokumenten und Fotografien dar. In Dutzenden von Interviews und mit Hilfe der "grossen Alten" der Collina d’Oro hat er unzählige Geschichten zusammengetragen und so vor dem Vergessen gerettet: Wirt, Pfarrer, Nachbarin, Hugo Ball und der Gärtner, Bruno Walter und die Haushälterin, Emmy Hennigs und der Bürgermeister … In 64 Texten entsteht ein überaus lebensnahes Bild von Hermann Hesse, reich illustriert mit Bildern aus den Fotoalben seiner Gesprächspartner, die meisten bisher unveröffentlicht.
Textprobe(n)
Deprimiert, ausgehöhlt, gezwungen zu leben «wie eine Schnecke, langsam und sparsam. So fühlte sich Hesse 1920, während er Siddhartha zu beenden versuchte. Doch das unproduktivste und unerfreulichste Jahr seines Lebens war zumindest reich an Begegnungen. Im Dezember bescherte es ihm eine besondere Überraschung: Er lernte Hugo Ball kennen, den Künstler, der in den wenigen Jahren, die er noch zu leben hatte, sein liebster Freund werden sollte.
Sie begegneten sich zum ersten Mal am 2. Dezember bei Josef Englert, einem gemeinsamen Bekannten. Zwei Tage später kam Hesse auf einem seiner Spaziergänge, die er unternahm, wenn er nicht in Schreibstimmung war, in Agnuzzo vorbei, wo Hugo seit wenigen Monaten mit seiner Frau Emmy Hennings und Annemarie, deren Tochter aus erster Ehe, wohnte. Es war um die Mittagszeit, er klingelte. Als die Balls die Tür öffneten, standen sie "einem schmalen, jugendlich aussehenden Mann" gegenüber, dessen scharfe Gesichtszüge das "leidende Wesen" erkennen liessen. Hermann trat ein. Er liess den Blick durch den Raum schweifen und heftete ihn dann auf Hugo und Emmy. Das Feuer im Kamin war ausgegangen, es war kalt. Hugo holte Holz und einen Stuhl für den Gast.
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Hermann Hesse, Seine Welt im Tessin – Freunde, Zeitgenossen und Weggefährten
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ALS BUCH:
Broschur
320 SeitenMit 188 Fotos, farbigen Abbildungen und einem Plan von Montagnola
Format 150 x 230 mm
Auslieferung Anfang November 2014
D: 38,00 Euro A: 38,00 Euro CH:
ISBN (Print) 978-3-85791-681-6
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